Fluoridierung des Trinkwassers und chronische Nierenerkrankungen: Fehlende Beweise sind kein Beweis für das Fehlen

Zahlreiche Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz einem erhöhten Risiko einer chronischen Fluoridvergiftung ausgesetzt sind. Patienten mit reduzierter glomerulärer Filtrationsrate haben eine verminderte Fähigkeit, Fluorid im Urin auszuscheiden. Bei diesen Patienten kann bereits bei 1 ppm Fluorid im Trinkwasser eine Skelettfluorose auftreten.

Mayo Clinic: Fluoridierung und Knochenerkrankungen bei Nierenpatienten

Die vorliegenden Belege lassen darauf schließen, dass einige Patienten mit langfristigem Nierenversagen bereits durch das Trinken von Wasser mit nur 2 ppm Fluorid beeinträchtigt werden. Die Feststellung von Nebenwirkungen bei Patienten, die Wasser mit 2 ppm Fluorid trinken, lässt darauf schließen, dass einige ähnliche Fälle auch bei Patienten auftreten können, die 1 ppm zu sich nehmen, insbesondere wenn große Mengen davon getrunken werden, oder bei starken Teetrinkern, und wenn Fluorid tatsächlich die Ursache ist. Es erscheint daher ratsam, die Fluoridaufnahme von Patienten mit Nierenversagen, die in Gebieten mit hohem Fluoridgehalt leben, zu überwachen.

Faktoren, die das Risiko einer Skelettfluorose erhöhen

Das Risiko, an Skelettfluorose zu erkranken, und der Krankheitsverlauf hängen nicht allein von der aufgenommenen Fluoriddosis ab. Tatsächlich können Menschen, die ähnlichen Fluoriddosen ausgesetzt sind, deutlich unterschiedliche Auswirkungen erfahren. Obwohl die große Bandbreite der individuellen Reaktion auf Fluorid noch nicht vollständig verstanden ist, werden die folgenden Faktoren als einige Faktoren angesehen, die eine Rolle spielen.

Skelettfluorose und individuelle Variabilität

Ein weitverbreiteter Irrtum in der Forschung zur Skelettfluorose ist die Annahme, es gäbe einen einheitlichen Fluoridwert, der für alle Menschen unbedenklich sei. Diese „Sicherheitsgrenzwerte“ werden in Form von (a) Fluoridgehalt der Knochen, (b) Tagesdosis, (c) Fluoridgehalt des Wassers, (d) Fluoridgehalt im Urin und (e) Fluoridgehalt im Blut angegeben. Der zentrale Irrtum bei jedem dieser angeblichen Sicherheitsgrenzwerte besteht jedoch darin, dass sie die große Bandbreite individueller Anfälligkeiten hinsichtlich der Reaktion der Menschen auf toxische Substanzen, einschließlich Fluorid, außer Acht lassen.

Fluoridiertes Wasser verursacht schwere Zahnfluorose bei Kindern mit Diabetes insipidus

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