Einer der häufigsten radiologischen Befunde bei Skelettfluorose ist Osteosklerose – eine Verhärtung der Knochen mit einer Unschärfe der trabekulären Struktur. In fortgeschrittenen Fällen kann die osteosklerotische Form der Fluorose dem Erscheinungsbild einer Osteopetrose ähneln, einer „Marmorknochen“-Krankheit, bei der die Knochen dicht, aber brüchig und bruchanfällig sind.
Fluorid und Osteopetrose:
„Bei der Differentialdiagnose (der Skelettfluorose) muss man an Osteopetrose (Marmorknochen), metastasierten Krebs und Morbus Paget denken.“
QUELLE: Linsman JF, McMurray CA. (1943). Fluorid-Osteosklerose durch Trinkwasser. Radiology 40: 474-484.
„Andere Krankheiten, die radiologische Merkmale einer Fluorose aufweisen, sind Morbus Paget, Erkrankungen des Nebenschilddrüsenhormons, Osteopetrose, chronisches Nierenversagen, Myelofibrose, hypophosphatämische Osteomalazie und diffuse blastische Metastasen.“
QUELLE: Fisher RL, et al. (1989). Endemische Fluorose mit Rückenmarkkompression. Ein Fallbericht und eine Übersicht. Archives of Internal Medicine 149: 697-700.
„Zur Differentialdiagnose (der Skelettfluorose) gehört neben der Osteopetrose und den osteoblastischen Metastasen auch der Morbus Paget…“
QUELLE: Morris JW. (1965). Skelettfluorose bei Indianern im amerikanischen Südwesten. American Journal of Roentgenology, Radium Therapy & Nuclear Medicine 94: 608-615.
