Abstract
Das Gesundheits- und Pflegegesetz von 2022 markierte einen Wendepunkt für die Fluoridierung des Wassers in England. Zu den Beiträgen, die zu dieser Änderung führten, gehörte das 2021 erschienene Papier „Wenn Beweise allein nicht ausreichen: Problem, Politik und Politik der Wasserfluoridierung in England“.1 Darin wurde überzeugend argumentiert, dass Fortschritt sowohl politisches als auch wissenschaftliches Engagement erfordert. Die Autoren, insbesondere aus der Politikwissenschaft, stellten die Vorstellung in Frage, dass allein gute Beweise ausreichen würden.
Dieser zweigleisige Ansatz – Evidenz und Politik – ist sinnvoll. Doch genau wie frühere Bemühungen Gefahr liefen, sich zu sehr auf die Wissenschaft zu verlassen, investieren wir jetzt möglicherweise zu wenig in die Evidenzbasis, die der Fluoridierung von Trinkwasser als Maßnahme der öffentlichen Gesundheit zugrunde liegt. Viele Experten mit langjähriger Expertise sind in den Ruhestand gegangen oder haben andere Stellen verlassen. Das institutionelle Gedächtnis verblasst. Das akademische Interesse hat sich verlagert.
Die British Fluoridation Society setzt sich für die Wiederbelebung dieser Evidenzinfrastruktur ein. Es ist entscheidend, sicherzustellen, dass der breiten Öffentlichkeit – Praktikern, Planern und Interessenvertretern – weiterhin klare, zugängliche und hochwertige Ressourcen zur Verfügung stehen. Es laufen bereits Bemühungen, und es besteht noch Raum für weitere Mitarbeit. E-Mail: info@bfsweb.org.
Referenzen
Lowery G, Flinders M, Gibson B. Wenn Beweise allein nicht ausreichen: Das Problem, die Politik und die Grundsätze der Wasserfluoridierung in England. Beweise und Politik 2021; DOI: 10.1332/174426420X16079614941921.
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